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  Das Curriculum lesen

Studienstart  Studium Tipps

Jedem Studium liegt ein Curriculum (früher "Studienplan") zugrunde, das den rechtlichen Rahmen vorgibt sowie Aufbau und Inhalte festlegt. Jedes Studium hat eine eigene Studienkennzahl (SKZ). Das BA Curriculum hat 3 SKZ. BA regulär, EWS, EWS f. 6-sem. BA PH). Man könnte es als "Fahrplan" für dein Unileben bezeichnen.


Das Curriculum ist rechtliche Grundlage des Studiums und gibt Auskunft über



  • Qualifikationsprofil und Kompetenzen

  • Prüfungsordnung

  • Umfang, Dauer und Gliederung des Studiums

  • Unterrichtsfächer & Spezialisierungen

  • Module und Lehrveranstaltungen

  • Anmeldevoraussetzungen

  • Erweiterungsstudien

  • Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen

  • Äquivalenzlisten


Stelle sicher, dass du für dein Studium die gültige Curriculumsversion verwendest!


Das Curriculum wurde von allen Institutionen des EVSO gemeinsam entwickelt und beschlossen.


Wo finde ich die aktuellen Curricula?


Wir haben diese für dich unter www.stv-lehramt.at/curriculum verlinkt am Seitenende.


Du kannst dort auch dein eigenes Bachelor Lehramt Curriculum zusammenstellen mit Mein Lehramts Curriculum! Nun auch mit Bachelor Fassung 18W, 19W und Master Fassung 19W.


Wie ist das Curriculum aufgebaut?


Das Bachelorcurriculum in unserem Lehramtsstudium ist in Abschnitte gegliedert:



  • Abschnitt A: Enthält allgemeine Bestimmungen, Dauer, Umfang und Gliederung des Studiums, wie auch die Prüfungsordnung. Diese sollte man sich zumindest einmal durchgelesen haben.

  • Abschnitt B: In diesem Abschnitt sind alle Informationen zu den PPS (= Pädagogisch Praktische Studien) und den BWGen (Bildungswissenschaftliche Grundlagen) enthalten. Hier werden (zumindest) im Bachelorstudium-Curriculum auch die LVen für die BWGen und PPS aufgelistet. Im Master haben die PPS ein eigenes Modul erhalten.

  • Abschnitt C enthält alle im Verbund Süd-Ost (theoretisch, da Türkisch zZ nicht studierbar ist) studierbaren Unterrichtsfächer und deren Bestimmungen und LVen .

  • Abschnitt D enthält die pädagogischen Spezialisierungen, die im Verbund Süd-Ost studierbar sind.

  • Unter Abschnitt E sind die Bestimmungen für Erweiterungsstudium (bzw. umgangssprachlich als "Drittfach" bezeichnet) und Erweiterungsstudium für Absolventinnen des 6-semestrigen BA-Studiums aufgelistet

  • Abschnitt F enthält die Übergangsbestimmungen für u.a. Diplomstudierende, die ins Lehramt NEU wechseln.

  • Anhänge 1 -3 enthalten Lehrveranstaltungstypen, Abkürzungen und die Äquivalenzlisten.


STEOP Regelungen


Die STEOP Regelungen sind unter Abschnitt A in deinem Curriculum zu finden. Ganz wichtig hierbei ist die "STEOP -Grenze":


Bis zur erfolgreichen Absolvierung aller Lehrveranstaltungen der STEOP können weitere Lehrveranstaltungen in einem Umfang von 22 ECTS -Anrechnungspunkten gemäß den im Curriculum genannten Anmeldevoraussetzungen absolviert werden. Ein Vorziehen von Prüfungen über diesen Umfang hinaus ist nicht möglich.


Reihungskriterien


Für LVen mit Teilnehmerbeschränkung gibt es Reihungskriterien. Mehr dazu unter Abschnitt A in deinem Curriculum. Die genaue Aufschlüsselung der EVSO 2017-Reihungskriterien findest du hier: https://online.uni-graz.at/kfu_online/SA3.displayRVFInfo?pLVGrpNr=597069. Hier ein Auszug aus der Beschreibung:


Studierende werden bevorzugt, wenn sie (in dieser Reihenfolge) eine höherwertige Studienplanzuordnung der LV haben (Pflichtfach oder Wahlfach höher Freifach), mehr ECTS erworben haben (wenn ein Unterrichtsfach /Studienbein einer Fremduniversität zugeordnet ist oder ein Erweiterungsstudium (insbes. Lehramt) vorliegt, werden die ECTS -Anrechnungspunkte für die Reihung verdoppelt; wenn das betrachtete Studium ein Master - oder Doktoratsstudium an der der LV übergeordneten Fakultät ist wird ein Bonus von 180 Anrechnungspunkte zuerkannt), mehr Absolvierte Semester im Studium haben; bei gleicher Kennzahl entscheidet das Los.


 


Wie ist ein Modul aufgebaut?


Ein Modul ist die thematische und kompetenzorientierte Zusammenführung einzelner Lerninhalte zu übersichtlichen, vordefinierten Einheiten des Studiums. Grundsätzlich gilt, dass ein Modul aus einem Verbund an Lehrveranstaltungen besteht. Der Kerngedanke einer Modularisierung ist die sinnvolle und aufeinander bezogene inhaltliche Ausgestaltung. Die Modularisierung fördert auch die inner- und interuniversitäre Mobilität, indem ein Modul an anderen Fakultäten und Universitäten absolviert werden kann.


Jedes Modul hat ein Kurzzeichen (hier: BWA) und eine Bezeichnung (hier: Lehren und Lernen). Die Modulart gibt an, ob es sich um ein Pflichtmodul (PM) oder ein Wahlmodul (WM) handelt. In der Spalte Institutionen werden alle Institutionen aufgelistet, die dieses Modul im Entwicklungsverbund Süd-Ost anbieten.


Unter Lehrveranstaltungen  sind dem Modul zugeordnete Lehrveranstaltungen aufgelistet. Hier ist die Abkürzung (grau unterlegt) entscheidend! Diese ist eindeutig und mit ebendieser empfiehlt es sich im Onlinesystem nach Lehrveranstaltungen zu suchen oder Anerkennungen abzugleichen.


Die STEOP Lehrveranstaltungen sind durch (STEOP ) gekennzeichnet und im Beispiel rot markiert.


TZ steht für Teilungsziffer und stellt die Maximalanzahl dar, die jeweils eine Gruppe dieser Lehrveranstaltung besuchen dürfen. Hier können unterschiedliche Zahlen stehen, da die Institutionen unterschiedliche Maximalgrenzen haben.


EC (=European Credits) sind ebenfalls im Curriculum verankert. Die LV muss dann genausoviele EC im Onlinesystem aufgeführt haben. Für deinen Abschluss ist es wichtig, dass diese Zahlen übereinstimmen.


SEMester stellt eine Empfehlung dar, in welchem Semester die LV abgelegt werden sollte. Diese ist nicht verbindlich, jedoch ergibt es durchaus Sinn diese zu berücksichtigen.


Unter Vorauss(-etzungen) werden die LV-Nummern angeführt welche verbindlich vor dieser LV positiv absolviert werden müssen, um sich für diese anmelden zu können.







































































Kurzzeichen/Modulbezeichnung
ModulniveauSStEC ModulartSEMVoraussSpracheInstitution

Inhalt


Inhaltspunkte


Lernergebnisse/Kompetenzen
Lehrveranstaltungen
Abk.LV-NameLV-TypF/FD/PPS/BWG TZVorauss.SStEC SEM
BWA.001Einführung in Lehren und Lernen (STEOP )VOBWG --231
BWA.002Orientierung im Berufsfeld (STEOP )

PS
KS
SE
UE


BWG 25
26
27
-111
BWA.003Theorie und Praxis des Unterrichts

PS
SE


BWG 25
26
27
BWA.002222

 


Was ist die STEOP ?


Mehr dazu in KB-Artikel "Was ist die STEOP ": www.stv-lehramt.at/kb/106


 


Wie erkenne ich Voraussetzungen?


Wie du oben im Beispiel siehst, ist für die LV BWA.003 (in grün) die LV BWA.002 (in grün) eine Voraussetzung. Dh. du kannst dich zu BWA.003 erst anmelden, wenn du BWA.002 positiv absolviert hast und dir die Note dafür gültig eingetragen wurde.


Voraussetzungen können sich aber über mehrere Semester oder mehrere Module ziehen, weswegen man sich das Curriculum für sein Fach zumindest einmal komplett durchgelesen haben sollte und Notizen machen, welche Voraussetzungen wichtig sind.


Es kann aber auch sein, dass LV "A" für LV "B" Voraussetzung ist und man für LV "C" aber als Voraussetzung LV "B" hat. Dann spricht man von Voraussetzungsketten.


Die Voraussetzungsketten gibt es auch in visueller Form als Tabelle von uns gezeichnet für die einzelnen Fächer unter www.stv-lehramt.at/knowledge-base/unterrichtsfaecher. [in progess]

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